{"id":23,"date":"2016-10-22T15:35:57","date_gmt":"2016-10-22T13:35:57","guid":{"rendered":"http:\/\/epistemicviolence.aau.at\/?page_id=23"},"modified":"2020-06-17T02:55:52","modified_gmt":"2020-06-17T00:55:52","slug":"projekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/epistemicviolence.aau.at\/index.php\/de\/projekt\/","title":{"rendered":"Projekt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das Forschungsprojekt \u201eTheorizing Epistemic Violence\u201c (V368-G15) wurde im Rahmen des Elise-Richter-Exzellenzprogamms des Wissenschaftsfonds der Republik \u00d6sterreich (FWF) gef\u00f6rdert (April 2015 bis Juli 2020).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Arbeit an der Schnittstelle von Politischer Theorie und Friedensforschung verbindet zwei Desiderata: die schwache epistemologische Reflexion \u00fcber weite Gewaltbegriffe \u2013 etwa Galtungs strukturelle und kulturelle, Bourdieus symbolische oder Butlers normative Gewalt \u2013 innerhalb von \u201awestlichen\u2018 Gewaltdebatten einerseits, und die nur punktuell vorhandene Ber\u00fccksichtigung existierender kritischre Gewalttheorien innerhalb post- und dekolonialer Forschung andererseits. Davon ausgehend setzt sich meine Arbeit mit den Voraussetzungen, Funktionen und Konsequenzen von Wissen(schaft) f\u00fcr global asymmetrische Macht-, Herrschafts- und schlie\u00dflich auch Gewaltverh\u00e4ltnisse auseinander.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Dezember 2019 habe ich an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Sozialwissenschaften der Universit\u00e4t Wien die Venia Docendi f\u00fcr das Fach Politikwissenschaft erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im April 2020 ist die Monografie <a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-5131-7\/epistemische-gewalt\/\" target=\"_blank\">Epistemische Gewalt. Wissen und Herrschaft in der kolonialen Moderne<\/a> in der Reihe Edition Politik bei transcript, Bielefeld, erschienen \u2013 als Buch und auch open access.<\/p>\n<p><strong>Aus den Gutachten zum Habilitationsverfahren:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIm Zentrum der Habilitationsschrift steht die \u2013 wie Dr. Brunner schreibt, schlichte \u2013 und doch intellektuell sehr anspruchsvolle Fragestellung, was epistemische Gewalt ist und wie diese wirkt. Mit der Beantwortung dieser Fragestellung leistet [die Autorin] nicht nur einen wichtigen theoretischen sowie konzeptionellen Beitrag in der Politikwissenschaft, sondern fordert zudem die Disziplin der Politikwissenschaft in ihren Regeln, Normen und Verfahrensweisen der Wissensproduktion heraus.\u201c (G\u00fclay \u00c7a\u011flar, Freie Universit\u00e4t Berlin)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Verfasserin leistet einen \u00fcberzeugenden herrschaftskritischen und standpunktepistemologischen Beitrag zum Zusammenhang von Wissen und Gewaltverh\u00e4ltnissen, speziell zur Theoretisierung epistemischer Gewalt, der sich durch die kritische Analyse, den Vergleich und die Zusammenf\u00fchrung einer beeindruckenden Anzahl wissenschaftlicher Arbeiten zu diesem Thema auszeichnet.\u201c (Aram Ziai, Universit\u00e4t Kassel)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEs handelt sich hier um eine Habilitationsschrift, die beeindruckend innovativ und systematisch aufgebaut ist. Die Autorin leistet darin wichtige Beitr\u00e4ge zu Forschungsdebatten in Politologie, Internationalen Beziehungen sowie Friedens- und Konfliktstudien. [\u2026] Die Autorin beherrscht nicht nur ihr spezifisches Forschungsfach, sondern demonstriert auch ein beeindruckendes interdisziplin\u00e4res Wissen.\u201c (Roland Bleiker, University of Queensland and Brisbane)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu bisherigen Forschungsergebnissen siehe <a  href=\"http:\/\/epistemicviolence.aau.at\/index.php\/de\/publikationen\/\">Publikationen<\/a> und <a href=\"http:\/\/epistemicviolence.aau.at\/index.php\/de\/vortraege\/\">Vortr\u00e4ge<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"border: 0px solid black; width: auto; padding: 0px;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Presseresonanz<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.aau.at\/blog\/corona-zeigt-das-primat-der-zahlen\/\" target=\"_blank\">Corona zeigt das Primat der Zahlen<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/epistemicviolence.aau.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/nachgefragt_was-ist-epistemische-gewalt.pdf\">Nachgefragt: Was ist epistemische Gewalt?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.aau.at\/blog\/vom-forschen-im-ausland\/\" target=\"_blank\">Vom Forschen im Ausland <\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000026345145\/wenn-wissenschaft-zu-herrschaft-fuehrt\" target=\"_blank\">Wenn Wissenschaft zu Herrschaft f\u00fchrt<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.aau.at\/blog\/gewaltiges-wissen\/\" target=\"_blank\">Gewaltiges Wissen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Forschungsprojekt \u201eTheorizing Epistemic Violence\u201c (V368-G15) wurde im Rahmen des Elise-Richter-Exzellenzprogamms des Wissenschaftsfonds der Republik \u00d6sterreich (FWF) gef\u00f6rdert (April 2015 bis Juli 2020). 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